Hoher Blutdruck- wer oder was ist hier unter Druck?

Wer den Blogartikel: Hoher Blutdruck-was ist das? gelesen hat, weiß, dass ein Teil der Gefäßverengung, die den Blutdruck steigen lässt, über emotionale Reize  entsteht. Chronischer Stress und emotionaler Druck und Überlastung wirken sich direkt ( gesteuert über die sogenannten Stresshormone Adrenalin und Cortisol)  auf die Muskelspannung der Arterien aus. Will man den Blutdruck senken, kann es  in diesem Fall nicht darum gehen, das Blut zu "entwässern",  sondern dem Betroffenen einen Weg aus seiner Stressymptomatik aufzuzeigen.

Viele Lebensbedingungen sind wie sie sind und es ist oft nicht möglich aus diesen Rahmenbedingungen auszusteigen.

Allerdings entscheidet unser inneres Bewertungssystem, wie wir emotional auf eine bestimmte Situation reagieren.

Ich kann mit Freude auf ein bevorstehendes Treffen mit Freunden bei mir zu Hause reagieren, ich kann mich aber auch gestresst fühlen, da ich dadurch viel vorbereiten muss. Gleiche Situation, aber unterschiedliche emotionale Reaktion.

Was ist es also, das den Stress macht?

Unsere Konditionierungen, Glaubens-und Denkmuster prägen unser Tun und Lassen unbewusst. Wir alle haben uns im Laufe des Lebensstrategien angeeignet, mit denen wir uns an unsere Umwelt angepasst haben,

  • um dazu zu gehören,
  • um zu gefallen,
  • um gesehen zu werden und
  • wert geschätztund geliebt  zu sein.

Zu diesen Strategien gehören z.B.

  • das Helfersyndrom,
  • der Perfektionismus,
  • der Kontrollzwang und das
  • Streben nach immer mehr. 

Oft lassen wir uns aus diesen Mustern heraus zu immer höherer Leistung bringen, um mithalten zu können, um dazu zu gehören. Ob ein weiteres Ehrenamt oder eine neue Herausforderung bei der Arbeit, ein Zusatzjob, um die Kreuzfahrt oder den neuen SUV bezahlen zu können- wir machen immer weiter und der Druck steigt und steigt......auch der Blutdruck.

Nachhaltig aus dieser Spirale des Drucks können wir nur dann austeigen, wenn wir für uns erkennen, warum wir Dinge tun, die wir tunUnd ob es eventuell einen anderen Weg gibt, die Dinge zu tun.

Diese Selbstreflxion ist der erste Schritt, um nach und nach frei zu werden von den vermeintlichen Anforderungen.

Wenn wir erkennen, dass es diese Dinge im Außen nicht alle braucht, um glücklich und geliebt zu sein, kann der Druck nachlassen und Körper, Seele und Geist können sich entspannen und der Blutdruck kann sinken.

Gerne helfe ich dir bei dieser Selbstreflexion, auch mit energetischen Methoden.

Zusätzlich gibt es pflanzliche Helfer, die die Stresshormone im Körper senken können und somit zu einer entspannteren emotionalen Verfassung beitragen und sich auch positiv auf die Gefäßspannung auswirken . Dadurch kann der Blutdruck sinken.  Zu nennen ist hier die Mistel, Rauwolfia und auch Lavendel. Auch hier gilt wie immer: es gibt keine allgemeingültigen Empfehlungen, jeder Patient muss individuell in seiner Lebenssituation betrachtet werden.

Wie kann man nun die Gefäßverengung durch Plaques  beeinflussen und somit den Blutdruck senken ? Lies dazu meinen Blogartikel: Hoher Blutdruck- weg mit dem Ballast