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Ich kann nicht mehr- Burnout, was läuft hier schief?

Hormone und Botenstoffe sind die Vermittler im Körper, die Einfluss auf alle physiologischen Vorgänge im Körper haben. Ob Fettverbrennung, Blutdruck, Schlaf-und Wachrhythmus oder Wärmeempfinden, alles wird durch Hormone geregelt. Sind die Hormone aus dem Lot, kommt es zu Störung in der Biochemie des Körpers und als Folge werden auch Organe in Mitleidenschaft gezogen.Beim Burnout gilt es neben der emotionalen Symptomatik auch die entgleiste Biochemie zu betrachten. Stresshormone, die wir brauchen, um Anspannung und Entspannung bei Bedarf zu regulieren sind beim Burnoutsyndrom entgleist. Hier gibt es verschiedene Stadien von zu hohen Stresshormonen bis hin zur erschöpften Nebennierenrinde ( sie bildet Stresshorme) und fehlenden Stresshormonen.

Es wäre zu kurz gedacht, bei einer Störung, die fehlenden Hormone zu ersetzen bzw. überschüssige zu dämpfen. Es gilt zu ergründen, warum  die Hormone aus dem Lot geraten sind.

Gefühle beeinflussen nachweislich die Biochemie unseres Körpers. Sind wir glücklich, ist Serotonin, ein Glücksbotenstoff im Blut messbar, haben wir Angst ist Adrenalin und Cortisol ( Stresshormone) messbar erhöht . Somit wirken sich  unsere Gedanken, Empfindungen und Gefühle ursächlich für die Biochemie unseres Körpers aus.

Wollen wir nun den Burnout und die damit einhergehende Biochemie unseres Körpers heilen, können wir dies positiv beeinflussen durch die Veränderung unserer Gedanken- und Gefühlsmuster. Der erste Schritt hierbei ist die Bestandsaufnehme und die Selbstreflxion.

  • Was denke ich?
  • Was fühle ich?
  • Entsprechen meine Gefühle und Interpretationen der Realität? 
  • Weil ich glaube, was ich fühle, handle ich entsprechend.
  • Könnte auch etwas anderes wahr sein, als mein Gefühl? Gäbe es dann eventuell eine weitere Handlungsoption?

Solche Prozesse helfen, sich selbst zu erkennen, zu sehen, warum man in einer bestimmten Situation gefangen scheint und sie helfen, durch Erkennen neue Gedanken- und Verhaltensmuster zu erlernen.

Beim Überforderungsgefühl, das jedem Burnout zugrunde liegt, geht es deshalb vorrangig nicht darum, den Arbeitsplatz oder den Partner zu wechseln. Es geht darum, die eigenen Muster zu erkennen, die es ermöglicht haben, in die Überforderung zu gelangen ( Helfersyndrom , Perfektionismus, Gefallenwollen, Angst vor dem Alleinsein etc.). Denn diese Muster greifen solange auch beim anderen Arbeitsplatz oder Partner, bis wir sie durchchaut und gelöst haben.

Bei einem persönlichen Beratungsgespräch kann ich zusammen mit dir dein tiefsitzenden Muster finden und mit energetischen Mitteln( Seelenarbeit) neutralisieren. Dies kann den Druck aus aktuellen Lebensituationen nehmen und somit einen Teil beitragen, zum Weg aus dem Burnout. ( lese auch: Ich kann nicht mehr- Burnout, was ist das?)

Ein weiter Baustein ist es, die Biochemie des Körpers durch passenden therapeutische Impulse zu unterstützen. Mehr dazu kannst du lesen unter dem Blogartikel: Ich kann nicht mehr- Burnout- was hilft mir heraus?